Die 61. reguläre Sitzung des UN-Menschenrechtsrats hat gerade in Genf begonnen. Eines der Hauptthemen ist, ob die UN-Sonderberichterstatterin für Palästina, Francesca Albanese, aufgrund ihrer jüngsten Äußerungen beim Al Jazeera-Forum in Katar zum Rücktritt gezwungen werden sollte. Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und Tschechien fordern ihre Abberufung und sprechen von Israel als "gemeinsamen Feind" der Menschheit. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot war der erste, der öffentlich ihren Rücktritt forderte, und sagte, er würde die Frage in diesem Jahr im UN-Menschenrechtsrat (HRC) aufwerfen. Albanese wurde 2022 für eine anfängliche dreijährige Amtszeit ernannt und im April 2025 um weitere drei Jahre verlängert.